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Maria Leisker aus Potsdam-Mittelmark verbringt das nächste Schuljahr in den USA

von Cornelia Kuhlmey am 13. August 2015 | Kategorie: Allgemein

Maria Leisker aus Potsdam-Mittelmark verbringt das nächste Schuljahr in den USA

Unsere Maria schafft alles, was sie sich in den Kopf gesetzt hat“, sagt Mutter Jeannette Leisker. Darum verwundert es sie auch nicht, dass ihre Tochter es geschafft hat, ein Auslandsjahr zu organisieren und zusätzlich eines der begehrten Stipendien einer unserer Stiftungen (Jugend,- Kultur,- Sport- und Sozialstiftung) zu ergattern. Am 25. August beginnt für Maria Leisker die vielleicht aufregendste Zeit in ihrem Leben. Von Frankfurt aus wird sie nach New York fliegen und nach drei Tagen Kennenlernseminar geht es weiter zu den Gasteltern. Während viele andere Austauschschüler dann noch einmal Flüge durch die halbe USA vor sich haben, kann sich Maria Leisker bequem in ein Auto setzen. Ihre Gasteltern wohnen im Bundesstaat New Jersey, nur eine Stunde von New York entfernt. „Trips nach New York sind darum ein Muss“, sagt die Schülerin des Fläming-Gymnasiums in Bad Belzig.

Für die 16-Jährige wird damit ein großer Traum Wirklichkeit. Da die Eltern Jeannette und Gerald nicht gerne fliegen, beschränkten sich die Urlaubsreisen bisher meist auf Deutschland. Nur einmal verbrachte Maria Leisker einige Tage mit der Klasse in London und verliebte sich gleich in die Stadt. „Jetzt bin ich auf den Geschmack gekommen und will mehr von der Welt sehen“, erzählt die Werbigerin. Bei ihren Eltern rannte sie mit dem Wunsch, ein Jahr im Ausland zu verbringten, offene Türen ein. Jahre zuvor hatten sie es ihrer ältesten Tochter Elisabeth schon angeboten. Die wollte nicht und so war das Thema für Jeannette und Gerald Leisker eigentlich erledigt.

Tochter Maria aber war brennend interessiert, besorgte Flyer und nahm ihre Eltern mit auf einen Informationsabend. Da traf es sich gut, dass genau in dieser Zeit in der Zeitung von Stipendien der Sparkassenstiftung berichtet wurde. „Wir haben uns beworben und hatten Glück“, erzählt Jeannette Leisker. „Im Ausland können die Jugendlichen ihre Sprachkenntnisse erweitern und erhalten einen tiefen Einblick in fremde Kulturen. Dies weitet ihren Blick und bildet die beste Grundlage für Toleranz und Weltoffenheit“, sagte unser Vorstandsvorsitzender Andreas Schulz bei der feierlichen Verabschiedung der insgesamt 18 Stipendiaten.

Ihre Gasteltern hat Maria Leisker schon kennengelernt. Wie zu Hause wird sie dort zwei Schwestern haben. „Aber im Gegensatz zu ihrem Zuhause in Werbig gibt es dort keine Haustiere. „Das ist schade“, findet die Maria Leisker. Um so mehr freut sie sich auf die zahlreichen Sportmöglichkeiten, die an ihrer Highschool angeboten werden. Vorsorglich hat sie sich schon einmal für die Sportart Cross-Country angemeldet. „Keine Ahnung, was das ist, aber es klingt spannend“, sagt die passionierte Ausdauerläuferin.

Nur eins macht sie jetzt schon traurig, dass sie zehn Monate lang ihren Freund Florian nicht sehen kann. „Aber wir werden oft telefonieren und dann hoffe ich, dass wir beide die Zeit gut überstehen.“

Mehr Information zu Stipendien und zum Förderengagement findet Ihr unter www.mbs.de/foerderung.
Foto: Stefan Specht

 

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