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Wie Du es schaffst, Geld zu sparen

eingestellt von Cornelia Kuhlmey am 10. Mai 2019 | Kategorie: Allgemein

Wie Du es schaffst, Geld zu sparen

Wer Geld sparen will, muss einmal seine Finanzen unter die Lupe nehmen. Danach läuft der Rest fast von allein.

Die Fernreise im nächsten Sommer, das Sofa – oder vielleicht auch nur ein besonderes Kleidungsstück. Es gibt viele Gründe zu sparen. Oft bleibt es allerdings beim guten Willen. Denn häufig kommt etwas Unerwartetes dazwischen, und dann bleibt am Monatsende doch wieder nichts übrig. Wer ernsthaft sparen möchte, geht darum anders vor.

  1. Nimm Deine Finanzen genau unter die Lupe: Bei der privaten Haftpflichtversicherung, der Kfz-Versicherung und oft auch bei der Versicherung über eine gesetzliche Krankenkasse kannst Du relativ leicht zu einem günstigeren Anbieter wechseln, ohne dass Du auf Leistungen verzichten musst. Checke darum Deine Versicherungen und wechsele, wenn es möglich ist. Das Geld, das Du dadurch im Jahr sparst, solltest Du direkt im entsprechenden Abbuchungsmonat auf ein Tagesgeldkonto überweisen. So ist sicher, dass Du es zunächst einmal nicht ausgeben wirst.
  2. Ähnlich solltest Du es mit dem Strom handhaben: Gibt es einen günstigeren Anbieter oder zumindest einen besseren Tarif? Wechsele! Und überweise regelmäßig jeden Monat die gesparte Differenz aufs Tagesgeldkonto. Falls Du einen Handytarifvertrag hast, überprüfe auch diesen. Dank der Rufnummerportierung kannst Du Deine alte Telefonnummer mitnehmen, wenn Du den Anbieter wechselst.

Gratulation! Wenn Du das durchgezogen hast, hast Du den Weg geebnet. Du kannst trotzdem noch mehr sparen, wenn Du diese Tipps beachtest:

  • Überprüfe Deine Ausgaben: Du zahlst monatlich fürs Fitnessstudio, gehst aber nie hin? Oder Du zahlst für die Stadtbibliothek – obwohl Du gar keine Zeit zum Lesen hast? Kündige die Verträge. Und leg‘ den nächsten so gesparten Beitrag sofort zurück.
  • Geh‘ mit offenen Augen durch Deinen Ort: Gibt es vielleicht eine günstigere Tankstelle oder einen günstigeren Supermarkt? Kaufe dort mindestens einen Monat lang Deine Lebensmittel und das Benzin. Rechnet sich das? Bist Du mit den Produkten zufrieden? Dann behalte das bei.
  • Ziehe dann von Deinen Einnahmen Deine Ausgaben ab. Das Ergebnis teilst Du durch vier. Das ist also die maximale Summe, die Du jede Woche ausgeben kannst. Hol‘ Dir diese Summe bar aus dem Automaten. Lass Deine Karten zu Hause, wenn Du in der Stadt verabredet bist oder essen gehst. Du wirst sehen, dass Du auch mit Deinem Bargeld klarkommst. Siehst Du ein besonders schönes Stück, denk‘ mindestens eine Nacht darüber nach, ob Du es kaufen möchtest. Und vielleicht erinnerst Du Dich am nächsten Tag nicht einmal mehr daran. So vermeidest Du Spontankäufe. Sollte auf diese Weise möglicherweise am Ende des Monats noch etwas übrig sein, dann schiebe mindestens die Hälfte dieser Summe aufs Tagesgeldkonto.
  • Schließe Dich der Minimalismus-Bewegung an. Brauchst Du wirklich all die Dinge, die sich in den vergangenen Jahren angesammelt haben? Einiges kannst Du sicherlich im Internet oder auf Flohmärkten verkaufen. Gib dieses Geld nicht aus, sondern leg‘ es auch das aufs Tagesgeldkonto.

Wirf alle drei Monate einen Blick auf Dein Tagesgeldkonto: Hat sich Dein Geld dort schon vermehrt? Reicht es bereits aus, um davon Deinen Wunsch wahr werden zu lassen? Falls ja: wunderbar! Plan erfüllt! Falls nein: Mach‘ einfach so weiter wie gehabt. Irgendwann wirst Du Dein Ziel erreicht haben.

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